Bauprojekte gestemmt JAHRESBILANZ Ortschef hält Rückschau
"Wir stehen vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam meistern können. Nur wenn wir ehrlich und offen miteinander umgehen, werden wir es schaffen, Projekte anzugehen und die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen." Mit diesem Appell wandte sich Ortsbürgermeister Jens Lothar Hessel (CDU) während des Jahresabschlussempfangs im Schönborner Hof an die Bürger.
Es sei im zu Ende gehenden Jahr erneut deutlich geworden, mit wie viel Einsatz sich die Heidesheimer für ihren Ort engagierten, betonte Hessel, der darauf verwies, dass das in den zurückliegenden Monaten Erreichte in erster Linie der Initiative, Tatkraft und Kreativität derjenigen zu verdanken sei, die im 7000-Seelen-Dorf lebten. "Heidesheim steht besser da, als es oftmals dargestellt wird. Das Engagement im Bereich der Nachbarschaftshilfe, der Vereine und der Kultur ist für die Kommune unverzichtbar", lobte der Ortsbürgermeister, der auf zahlreiche Höhepunkte und einige weniger erfreuliche Ereignisse im Verlauf des zu Ende gehenden Jahres verwies.
So wurde während einer Gedenkminute des ehemaligen Ortsbürgermeisters Herbert Eckert gedacht, dessen Tod im August die Gemeinde tief bewegte. Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, die in Heidesheim zu verminderten Steuereinnahmen geführt hätten, sowie das nicht immer positive öffentliche Bild des nach den Kommunalwahlen auf sieben Parteien angewachsenen Gemeinderats gehörten nach Ansicht Hessels zu den negativen Aspekten eines Jahres, das jedoch unter dem Strich viel Anlass zur Freude gegeben habe.
Die Fertigstellung der Bahnhofstraße, die abgeschlossene Sanierung der Clemensstraße, der zweite Bauabschnitt des katholischen Pfarrzentrums und die Freigabe des Radweges zwischen Heidesheim und Wackernheim sorgten ebenso für Zufriedenheit und Optimismus bei den Einwohnern, wie auch etliche gelungene Festivitäten, kulturelle Veranstaltungen oder das Zoar-Jubiläum zum Ansehen der Gemeinde Heidesheims beitrugen.
Verbandsbürgermeister Joachim Borrmann (SPD) und die Wackernheimer Ortsbürgermeisterin Sybille Vogt (FWG) unterstrichen, dass die gegenseitige Unterstützung von VG und Ortsgemeinden unabdingbar sei, um die Zukunft weiterhin erfolgreich zu gestalten. |