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20.11.2015 - Allgemeine Zeitung Mainz/ Lea Deusch Übersicht | Drucken

Weg frei für stabile Straße

RAT In Heidesheim wird 50 Jahre nach erster Baugenehmigung Zufahrt erschlossen

HEIDESHEIM - Über 50 Jahre ist es her, dass am westlichen Ortsrand von Heidesheim in der Straße Am Lerchensand die erste Baugenehmigung vergeben worden ist. Doch wie eine echte Straße sieht der Zuweg zu den Grundstücken am Naturschutzgebiet „Hangflächen am Heidesheimer Weg“ noch immer nicht aus. Die Straßenoberfläche ist bisher nicht geteert und es gibt keinerlei Oberflächenentwässerung.
Seit Jahren wurde über den Ausbau gesprochen, der nun als „erstmalige Erschließung“ vom Gemeinderat beschlossen worden ist. Mit 15 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und einer Gegenstimme ist das Bauvorhaben in der vorgeschlagenen Variante, bei der sogenannte Rigolenkästen zur Entwässerung zum Einsatz kommen sollen, nun auf den Weg gebracht worden. Eine langwierige Entscheidung.


Allgemeine Zeitung Mainz/ Lea Deusch -
Nein von Kommunalaufsicht

Seit 2006 hat ein Grundstückseigentümer die Ortsgemeinde mehrfach um die endgültige Herstellung der Straße gebeten. 2009 wurde die Straße erstmals durch ein Ingenieurbüro begutachtet, es wurden Mittel in den Haushalt eingestellt. Für das Jahr 2014 wurden erneut 130 000 Euro eingestellt, doch von der Kommunalaufsicht beanstandet, die allerdings die Beauftragung des Ingenieurbüros Karst im Januar 2015 schließlich freigegeben hat. Die Kostenberechnung wurde aktualisiert, ein Entwurf erarbeitet, im April gab es eine Anwohnerversammlung. Der Entwurf wurde verworfen, weil einem Eigentümer, der sein Grundstück zur Straßenentwässerung zur Verfügung stellen hätte müssen, mit der vorgestellten Variante nicht einverstanden gewesen war. Ende September gab es eine weitere Anwohnerversammlung. Der Wunsch: Eine weitere Variante sollte vom Ingenieurbüro erarbeitet werden.
Alle Entwürfe hat der Ingenieur Oliver Karst nun bei der jüngsten Ratssitzung ausführlich vorgestellt – obwohl der Bauausschuss, an den das Anliegen zuletzt verwiesen worden war, bereits darüber beraten hatte und im Beschlussvorschlag vermerkt war, dass die Straße in der Ausbauvariante 2 erschlossen werden soll. Karst erläuterte, inwiefern bei einer Katasterbreite von acht Metern, die Fahrbahnbreite bei den unterschiedlichen Varianten zwischen 3,50 und fünf Metern liegen würde, die Straße also in einer abgelehnten Variante auf eine klassische Einbahnstraßenbreite verschmälert werden müsste, und inwiefern der Randstreifen befestigt werden könnte, ob dort geparkt werden könne und dürfe.

Rege Diskussion

All das animierte die Ratsmitglieder zu einer regen Diskussion über das Für und Wider der einzelnen Varianten. Während Walter Luser (Grüne) für die günstigste Alternative plädierte und betonte, dass der Randstreifen auch von Rettungswagen befahren werden müsse, sprach sich Jonas Ankner (SPD) noch einmal deutlich gegen „unbefahrbare Riesenrillen“ am Straßenrand aus und Jens-Lothar Hessel (CDU) verwies darauf, dass auch Paketzusteller die Straße problemlos befahren können müssten. Die von Dominik Schleuß (CDU) aufgeworfene Frage, wann denn nun von einer „Erschließung“ und wann von einem „Ausbau“ gesprochen werden könne, beantwortete der Ingenieur mit dem Verweis auf „gängige Merksätze“ ohne sich „festnageln“ lassen zu wollen: Eine Straße sei beispielsweise dann ausgebaut, wenn Beleuchtung und Entwässerung vorhanden seien, die bereits existierende Pumpstation könne nicht als Entwässerung gewertet werden.

Schließlich appellierte Lisa-Marie Scholles an ihre Ratskollegen, „dass wir dem Ausschuss vertrauen und nicht den Rat nutzen, um das Rad neu zu erfinden“ – wofür es großen Applaus gab.


 
* IM RAT NOTIERT
   Den Fragenkatalog des Bündnisses Lebenswertes Heidesheim (BLH) bezüglich des aktuellen Standes bei der Aufhebung des Baugebiets Sommeraue, die im April im Gemeinderat beschlossen worden war, beantwortete Ortsbürgermeister Martin Weidmann (SPD) knapp: „Das Ingenieurbüro ist da dran.“
   Die Vermutung, dass der Ratsbeschluss zu beanstanden sei und wiederholt werden müsse, wies er zurück.

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